Hörst du eigentlich noch gut?
Die meisten Menschen ab 60, die ich diese Frage stelle, sagen: "Ja klar, ich höre einwandfrei."
Aber wenn ich dann ihre Kinder oder ihre Partner*innen frage, höre ich oft etwas anderes. "Er dreht den Fernseher schon manchmal lauter." "Manchmal frage ich was, und erhalte einfach keine Antwort" "Wenn mehrere Leute gleichzeitig reden, versteht er nichts mehr."
Kennst du das?
Ich meine... du merkst es vielleicht nicht selbst, aber dein Umfeld merkt es. Deine Tochter muss Dinge wiederholen. Dein Partner dreht den Fernseher lauter, weil du ihn sonst nicht verstehst. In der Runde mit Freunden bist du stiller geworden, weil du nicht immer alles mitbekommst.
Was mir viele erzählen: Menschen ab 60 wollen keine Hörgeräte, weil sie denken, das ist nur für "alte Leute" oder für Menschen mit richtigen Hörproblemen. Sie wollen nicht als gebrechlich gelten.
Ich verstehe das.
Aber.
Schwerhörigkeit kommt schleichend – und du merkst es als Letzte
Laut Deutschem Hörgeräte Institut haben etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland eine behandlungsbedürftige Hörminderung, und über die Hälfte davon ist älter als 60 Jahre. Das ist fast jeder Dritte in dieser Altersgruppe.
Die meisten dieser Menschen wissen es nicht. Sie haben sich langsam daran gewöhnt, schlechter zu hören, und merken gar nicht mehr, wie viel sie verpassen.
Das Problem ist nicht, dass du nichts hörst. Das Problem ist, dass du bestimmte Frequenzen nicht mehr hörst – hohe Töne, Konsonanten, leise Stimmen. Und das führt dazu, dass du Gespräche nicht mehr richtig verstehst, besonders wenn mehrere Leute gleichzeitig reden oder wenn Hintergrundgeräusche da sind.
Und das hat Folgen. Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit ziehen sich sozial zurück, weil Gespräche anstrengend werden. Sie gehen seltener zu Veranstaltungen, treffen sich seltener mit Freunden, werden stiller. Studien zeigen, dass unbehandelte Schwerhörigkeit das Risiko für Demenz und Depression deutlich erhöht – nicht weil das Hören direkt mit dem Gehirn zu tun hat, sondern weil die soziale Isolation und die ständige kognitive Anstrengung des "Verstehen-Wollens" das Gehirn belasten.
Die Lösung: Ein kostenloser Hörtest – dauert 15 Minuten, gibt Klarheit
Du musst nicht sofort ein Hörgerät kaufen. Du musst nicht mal zum HNO-Arzt. Du kannst einfach einen kostenlosen, unverbindlichen Hörtest machen – entweder bei dir zu Hause oder in einer Filiale in deiner Nähe.
Der Test dauert 15 Minuten, ist völlig schmerzfrei, und du bekommst sofort eine objektive Einschätzung, wie gut du hörst. Wenn alles in Ordnung ist – perfekt, dann hast du Gewissheit. Wenn der Test zeigt, dass du schlechter hörst – dann hast du die Chance, frühzeitig etwas dagegen zu tun.
In diesem Beitrag zeige ich dir:
- Warum viele Menschen ab 60 schlechter hören (ohne es zu merken)
- Wie du erkennst, ob du ein Hörproblem hast
- Wo du einen kostenlosen Hörtest machen kannst (4 Anbieter im Vergleich)
- Was moderne Hörgeräte können (Bluetooth, unsichtbar, wiederaufladbar)
- Was Hörgeräte kosten (inkl. Krankenkassen-Zuschuss)
Los geht's.
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Schlechter hören ab 60: Warum es oft unbemerkt passiert – und was du tun kannst
Schwerhörigkeit kommt nicht von heute auf morgen. Sie kommt schleichend, über Jahre hinweg, und du gewöhnst dich langsam daran, ohne es wirklich zu bemerken.
Das funktioniert so ähnlich wie mit dem Sehen – du merkst auch nicht sofort, dass du eine Brille brauchst, sondern erst wenn du plötzlich Straßenschilder nicht mehr lesen kannst oder wenn Kopfschmerzen kommen, weil du dich beim Lesen so anstrengen musst.
Mit dem Hören ist es genauso, nur dass es noch subtiler ist, weil du dich viel schneller daran gewöhnst und weil dein Gehirn sehr gut darin ist, fehlende Informationen zu ergänzen und zu erraten, was gesagt wurde.
Was passiert im Ohr ab 60?
Im Innenohr befinden sich winzige Haarzellen, die Schallwellen in elektrische Signale umwandeln, die dann ans Gehirn weitergeleitet werden. Mit dem Alter sterben diese Haarzellen langsam ab – das ist ein völlig natürlicher Prozess, der bei jedem Menschen passiert, genau wie die Haare grau werden oder die Haut Falten bekommt.
Das Problem ist: Diese Haarzellen wachsen nicht nach. Wenn sie einmal weg sind, sind sie weg. Und je mehr Haarzellen absterben, desto schlechter hörst du – vor allem hohe Frequenzen, weil die Haarzellen, die für hohe Töne zuständig sind, als erstes absterben.
Das bedeutet: Du hörst tiefe Stimmen (wie die von Männern) oft noch ganz gut, aber hohe Stimmen (wie die von Frauen und Kindern) werden schwieriger. Du hörst das Grundrauschen von Gesprächen, aber du verstehst nicht mehr genau, was gesagt wird, weil dir die Konsonanten fehlen – das "s", das "f", das "t", all die hohen Töne, die wichtig sind, um Worte zu unterscheiden.
Laut Bundesinnung der Hörgeräteakustiker beginnt die altersbezogene Schwerhörigkeit (Presbyakusis) meist ab dem 50. Lebensjahr und betrifft etwa 50 Prozent aller Menschen über 70 Jahre.
Das ist also völlig normal und hat nichts mit "alt" oder "gebrechlich" zu tun – es ist einfach Biologie.
Woran erkenne ich Schwerhörigkeit ab 60?
Dein Gehirn ist unglaublich gut darin, fehlende Informationen zu ergänzen. Wenn du ein Wort nicht ganz verstanden hast, errät dein Gehirn aus dem Kontext, was gemeint sein könnte. Wenn jemand etwas sagt und du nur die Hälfte verstehst, füllst du die Lücken automatisch auf, ohne es zu merken.
Das funktioniert eine Weile ganz gut, aber irgendwann wird es anstrengend. Du musst dich beim Zuhören konzentrieren, du bist nach Gesprächen erschöpft, und manchmal verstehst du Dinge falsch, weil dein Gehirn das falsche Wort ergänzt hat.
Und weil dieser Prozess so langsam passiert – über Jahre hinweg – merkst du selbst gar nicht, wie viel du eigentlich nicht mehr hörst. Du gewöhnst dich einfach daran und denkst, das ist normal.
Meine Freunde sagen, dass ich schlechter höre
Deine Tochter merkt, dass sie Dinge wiederholen muss. Dein Partner merkt, dass du den Fernseher immer lauter drehst. Deine Freunde merken, dass du in der Runde stiller geworden bist oder dass du manchmal Dinge sagst, die nicht zum Gespräch passen, weil du etwas falsch verstanden hast.
Sie sagen es dir vielleicht nicht direkt, weil sie dich nicht verletzen wollen oder weil sie denken, du bemerkst es selbst. Aber sie merken es.
Und genau deshalb ist es so wichtig, nicht zu warten, bis du selbst merkst, dass du schlechter hörst – sondern proaktiv einen Hörtest zu machen, auch wenn du denkst, dass alles in Ordnung ist.
Schwerhörigkeit erkennen: 10 typische Anzeichen
Die meisten Menschen merken ihre Schwerhörigkeit nicht selbst – aber es gibt ein paar typische Anzeichen, an denen du erkennen kannst, ob du möglicherweise schlechter hörst, als du denkst.
Hörst du schlechter? Beantworte ehrlich diese 10 Fragen:
- Drehst du den Fernseher oder das Radio lauter, als andere es tun würden?
Wenn dein Partner oder deine Kinder sagen "Das ist zu laut" und du findest die Lautstärke normal, könnte das ein Zeichen sein. - Musst du Menschen öfter bitten, Dinge zu wiederholen?
"Wie bitte?" oder "Was hast du gesagt?" sind Sätze, die du öfter sagst als früher. - Hast du Probleme, Gespräche zu verstehen, wenn mehrere Leute gleichzeitig reden?
In Restaurants, bei Familienfeiern, in der Runde mit Freunden – da wird es schwierig, alles zu verstehen. - Verstehst du Frauen und Kinder schlechter als Männer?
Hohe Stimmen sind oft schwieriger zu verstehen als tiefe Stimmen. - Hörst du am Telefon schlechter als im direkten Gespräch?
Am Telefon fehlen dir visuelle Hinweise wie Lippenbewegungen und Mimik, die dir beim Verstehen helfen. - Ziehst du dich aus Gesprächen zurück, weil es anstrengend ist zuzuhören?
Du bist nach Gesprächen erschöpft oder du meidest Situationen, in denen viele Leute reden. - Hörst du bestimmte Geräusche nicht mehr?
Vogelgezwitscher, das Ticken der Uhr, das Piepen der Mikrowelle – hohe Töne, die du früher gehört hast. - Sagst du manchmal Dinge, die nicht zum Gespräch passen?
Weil du etwas falsch verstanden hast und dann antwortest, aber das Thema war ein anderes. - Beschwerst sich dein Umfeld, dass du Dinge nicht hörst?
"Ich habe dir das doch schon gesagt!" – und du hast es tatsächlich nicht gehört. - Fühlst du dich manchmal isoliert oder ausgeschlossen?
Weil du Gespräche nicht mehr richtig verstehst und dich nicht mehr so gut einbringen kannst.
Wenn du 3 oder mehr Fragen mit "Ja" beantwortet hast, solltest du einen Hörtest machen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass du ein Hörgerät brauchst – aber es ist ein Hinweis darauf, dass du dein Gehör überprüfen lassen solltest, um herauszufinden, ob und wie stark deine Hörfähigkeit beeinträchtigt ist.
Kostenloser Hörtest: Die 4 besten Anbieter im Vergleich (online & offline)
Ein Hörtest ist der erste Schritt – und er ist völlig kostenlos, unverbindlich, und dauert nur 15 Minuten. Du brauchst keine Überweisung vom Arzt, du kannst einfach online einen Termin buchen oder direkt in eine Filiale gehen.
Ich zeige dir jetzt vier Anbieter, bei denen du einen kostenlosen Hörtest machen kannst – jeder mit unterschiedlichen Vorteilen, je nachdem was dir wichtig ist.
1. Audibene – Vermittler mit großem Fachakustiker-Netzwerk
Was macht Audibene besonders?
Audibene ist ein Vermittlungsdienst zwischen dir und lokalen Hörakustikern in Deutschland*.
Du kannst dort ein kostenloses Beratungsgespräch und danach eine Probephase mit Hörgeräten bekommen, die du im Alltag testen kannst.
So funktioniert es:
- Online anmelden* → Telefonische Beratung
- Termin beim Partner-Hörakustiker
- Bis zu 28 Tage Probe-Tragen im Alltag möglich
- Test und Beratung kostenlos und unverbindlich
- Hörgeräte werden vor Ort angepasst und erklärt
Vorteile:
Große Auswahl an modernen Hörgerätetypen
Kooperation mit über 1.300 Partner-Akustikern deutschlandweit
Persönlicher Kontakt vor Ort und Nachbetreuung
Ideal für: Alle, die klassische Vor-Ort-Beratung mit persönlicher Anpassung wollen.
Wo bekommst du den Hörtest?
▶️ Unverbindlich bei Audibene testen, wie gut du wirklich hörst*
2. KIND Hörgeräte – Über 700 Filialen in Deutschland
Was macht KIND besonders?
KIND ist eine große Hörgeräte-Marke in Deutschland* mit einem breiten Netzwerk an Fachgeschäften, in denen du einen Hörtest machen kannst.
So funktioniert es:
- Test findet direkt in einer Filiale vor Ort statt
- Du bekommst eine Auswertung des Hörvermögens
- Beratung zur Versorgung und Hörgerätetechnologie
- Hörtest und Beratung sind in der Regel kostenlos
Vorteile:
Viele Filialen deutschlandweit → leichter Termin vor Ort
Persönlicher Kontakt mit Akustikern
Häufig auch Probetragen möglich
Ideal für: Menschen, die persönliche Beratung in einer Filiale bevorzugen.
Wo bekommst du den Hörtest?
▶️ Kostenlos bei KIND prüfen lassen, ob dein Gehör noch alles mitbekommt*
3. PROAURIS – Unabhängige Beratung und Hörgeräte-Test bei Partnerakustikern
Was ist PROAURIS?
PROAURIS ist ein unabhängiger Hörgeräte-Beratungsdienst*, der dich mit lokalen Akustikern verbindet. Die Beratung und der Hörtest sind kostenfrei und unverbindlich.
So funktioniert es:
- Du erhältst eine unverbindliche Beratung
- PROAURIS hilft dir, einen Akustiker in deiner Nähe zu finden
- Der Hörtest und das Probetragen verschiedener Hörgeräte sind kostenlos
- Beratung ist markenneutral – es werden Geräte verschiedener Hersteller angeboten
Vorteile:
Unabhängige, neutrale Beratung
Möglichkeit, mehrere Geräte zu testen
Große Auswahl an Marken möglich
Ideal für: Menschen, die unabhängig von Markenberatung vergleichen möchten.
Wo bekommst du den Hörtest?
▶️ Jetzt kostenlosen Hörtest bei PROAURIS vereinbaren*
4. Echo Hörgeräte - Digitale Online-Lösung + kostenloser Online-Hörtest
Was ist Echo?
Echo Hörgeräte ist eine moderne Online-Plattform,* über die du einen Hörtest online machen kannst und zudem Premium-Hörgeräte 30 Tage kostenlos zu Hause testen kannst, ohne klassischen Akustiker-Termin.
So funktioniert es:
- Online-Hörtest in wenigen Minuten* (Ergebnis sofort)
- Du kannst über Echo Premium-Hörgeräte 30 Tage kostenlos zuhause ausprobieren
- Geräteeinstellungen erfolgen per App oder Telefon-Support
- Du musst ggf. einen HNO-Befund / Audiogramm hochladen, damit die Geräte optimal programmiert werden – aber die Testphase selbst ist kostenfrei und unverbindlich.
Vorteile:
Kein Filial-Termin nötig
Komfortable Online-Abwicklung
Premium-Geräte zur Probe direkt zu Hause
Ideal für: Menschen, die gerne digital unterwegs sind und erstmal online testen möchten.
Wo bekommst du den Hörtest?
Jetzt kostenlosen Hörtest bei Echo Hörgeräte vereinbaren*
Kurzfazit: Welcher Hörgeräte-Anbieter passt zu dir
| Anbieter | Testart | Besonderheit |
|---|---|---|
| Audibene* | Vor Ort + Online-Beratung | Kombination aus digitaler Anmeldung und persönlicher Anpassung |
| KIND* | Vor Ort | Große Filialdichte und persönlicher Kontakt |
| PROAURIS* | Vor Ort | Unabhängige Beratung und Gerätewahl |
| Echo* | Online | Schneller Einstieg, digitale Lösung, Hörtest + 30 Tage Zuhause |
Du kannst auch bei mehreren Anbietern Tests machen und vergleichen – alle Tests sind kostenfrei und unverbindlich. (Tipp: Ein HNO-Arzt-Test als medizinische Grundlage ist zusätzlich sinnvoll.)
Was moderne Hörgeräte können (und warum sie nichts mehr mit den alten Dingern zu tun haben)
Wenn der Hörtest zeigt, dass du schlechter hörst, ist der nächste Schritt ein Hörgerät. Aber vergiss das Bild von den großen, beigen Geräten, die deine Oma vielleicht getragen hat.
Moderne Hörgeräte haben mit diesen alten Dingern absolut nichts mehr zu tun. Sie sind winzig klein, fast unsichtbar, technologisch hochentwickelt, und sie können Dinge, von denen deine Oma nicht mal geträumt hätte.
1. Fast unsichtbar
Die neuesten Hörgeräte sind so klein, dass sie komplett im Gehörgang verschwinden – niemand sieht, dass du eins trägst, außer du sagst es. Selbst die Modelle, die hinter dem Ohr sitzen (sogenannte "Hinter-dem-Ohr-Geräte"), sind so winzig und unauffällig, dass sie kaum auffallen, besonders wenn du Haare hast, die sie verdecken.
2. Bluetooth und Smartphone-Verbindung
Moderne Hörgeräte haben Bluetooth und verbinden sich mit deinem Smartphone, genau wie deine kabellosen Kopfhörer. Das bedeutet: Du kannst Musik hören, Telefonanrufe annehmen, Podcasts hören, alles direkt über deine Hörgeräte.
Wenn jemand anruft, klingelt es in deinem Hörgerät, und du nimmst den Anruf an, indem du einen kleinen Knopf am Hörgerät drückst. Die Stimme der Person kommt kristallklar in beide Ohren, und du sprichst normal – das Hörgerät hat ein eingebautes Mikrofon.
3. Wiederaufladbar wie dein Smartphone
Die meisten modernen Hörgeräte sind wiederaufladbar – du legst sie abends in eine kleine Ladestation, und morgens sind sie voll aufgeladen. Eine Ladung hält den ganzen Tag, oft sogar 24-30 Stunden.
Du musst also keine winzigen Batterien mehr wechseln, die alle paar Tage leer sind und die du kaum greifen kannst.
4. Automatische Anpassung an verschiedene Hörsituationen
Moderne Hörgeräte erkennen automatisch, in welcher Situation du dich befindest, und passen die Lautstärke und die Einstellungen entsprechend an.
Bist du in einem ruhigen Raum? Das Hörgerät stellt sich so ein, dass du normale Gespräche gut hörst. Bist du in einem lauten Restaurant? Das Hörgerät filtert Hintergrundgeräusche heraus und verstärkt die Stimmen der Menschen, mit denen du sprichst.
5. Keine lästigen Pfeiftöne mehr
Die alten Hörgeräte haben oft gepfiffen, wenn jemand zu nah kam oder wenn du den Kopf bewegt hast. Moderne Hörgeräte haben eine automatische Rückkopplungsunterdrückung, die dieses Pfeifen verhindert – du hörst es gar nicht mehr.
Was kosten Hörgeräte? (inkl. Krankenkassen-Zuschuss)
Die gute Nachricht: Die Krankenkasse übernimmt einen großen Teil der Kosten, wenn du eine ärztliche Verordnung hast.
Kosten mit Krankenkassen-Zuschuss:
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt seit 2019 bis zu 840€ pro Hörgerät (bei beidseitiger Versorgung), wenn du eine ärztliche Verordnung vom HNO-Arzt hast.
| Hörgerät-Preis | Krankenkassen-Zuschuss | Dein Eigenanteil (pro Ohr) |
|---|---|---|
| 800€ (Basis) | 840€ | 0€ (komplett übernommen) |
| 1.500€ (Mittelklasse) | 840€ | 660€ |
| 2.000€ (Premium) | 840€ | 1.160€ |
| 2.500€ (Premium+) | 840€ | 1.660€ |
Bei einer beidseitigen Versorgung (beide Ohren) zahlst du also:
- Basis-Hörgeräte (800€): 0€ Eigenanteil (komplett übernommen)
- Mittelklasse (1.500€): 1.320€ Eigenanteil (660€ x 2)
- Premium (2.500€): 3.320€ Eigenanteil (1.660€ x 2)
Wichtig: Es gibt Hörgeräte, die komplett von der Krankenkasse übernommen werden (sogenannte "Kassengeräte" oder "Nulltarif-Hörgeräte"). Diese sind funktional völlig ausreichend, haben aber weniger Zusatzfunktionen wie Bluetooth oder wiederaufladbare Akkus.
Fazit: Warum du jetzt einen kostenlosen Hörtest machen solltest
Ein Hörgerät ist keine Eingeständnis, dass du alt bist. Es ist eine kluge Entscheidung, um deine Lebensqualität zu erhalten.
Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit ziehen sich sozial zurück, weil Gespräche anstrengend werden. Sie gehen seltener zu Veranstaltungen, treffen sich seltener mit Freunden, werden stiller. Und das hat Folgen – nicht nur für deine sozialen Kontakte, sondern auch für deine geistige Gesundheit.
Der erste Schritt ist ein kostenloser Hörtest – er dauert 15 Minuten, ist völlig unverbindlich, und gibt dir Klarheit darüber, wie gut du wirklich hörst.
Wenn der Test zeigt, dass alles in Ordnung ist – perfekt, dann hast du Gewissheit.
Wenn der Test zeigt, dass du schlechter hörst – dann hast du die Chance, frühzeitig etwas dagegen zu tun, bevor es schlimmer wird und bevor du dich aus sozialen Situationen zurückziehst.
Moderne Hörgeräte sind winzig klein, fast unsichtbar, haben Bluetooth, sind wiederaufladbar, und die Krankenkasse übernimmt einen großen Teil der Kosten.
Es ist nie zu spät, deine Lebensqualität zu verbessern.
Jetzt kostenlosen Hörtest vereinbaren – wähle deinen Anbieter:
Option 1: Hörtest bei Audibene
Kostenlosen Hörtest bei Audibene vereinbaren* ← Schnell online vereinbaren
Option 2: Hörtest in Filiale (700+ Standorte)
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Option 3: Premium-Hörgeräte & ausführlicher Test
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Option 4: Online buchen & digital verwalten
Kostenlosen Hörtest bei Echo Hörgeräte vereinbaren* ← Moderne Online-Plattform
Hast du bereits einen Hörtest gemacht? Oder überlegst du noch?
Genieß dein Leben.
Du hast nur eins.
Viele Grüße,
Marlis


