AllgemeinBücherErnährungGesundheitPersönlichkeit

Wochenkalender 2018

Ich habe es bereits in einigen der letzten Beiträge [hier und hier und hier] erwähnt: Führen Sie Tagebuch! Ich meine damit nicht zwingend, dass Sie jeden Tag ausführlich dokumentieren sollen, was Sie heute gemacht haben. Doch Sie sollen ein Gefühl für Ihren Alltag bekommen. Mal im Ernst: Sicherlich kennen Sie die Sätze „Ich schlafe seit Tagen schlecht.“, „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal gelacht habe.“, „Was soll ich nur den ganzen Tag lang machen?“ auch aus Ihrem Mund.

Ein Tagebuch, Stimmungsbuch, Kalender oder auch ein Schlafprotokoll kann Ihnen dabei helfen, diese Sätze besser einschätzen zu können.

Ich habe einen Wochenplaner 2018 für Menschen im besten Alter entwickelt, der Ihnen genau dies ermöglichen kann: Erleben Sie Ihren Alltag bewusst!

Was der Kalender 2018 Ihnen ermöglicht und welche Bestandteile Sie darin vorfinden, möchte ich in diesem Beitrag etwas genauer darstellen. Wen das nicht interessiert, kann sich den Wochenplaner 2018 direkt hier bei Amazon anschauen und bestellen.

1. Behalten Sie Ihre Termine im Überblick!

Vermerken Sie sich Ihre Termine übersichtlich im Terminplaner des Kalenders. Der Erfahrung nach fallen meistens nicht mehr als drei oder vier Termine in der Woche an. Vielleicht ein Termin bei der Fußpflege, zwei Arzttermine und ein Termin zur gemeinsamen Einkaufstour mit der Tochter, dem Sohn oder den Nachbarn? Die Tagesfelder des Terminplaners sind bewusst übersichtlich und nicht zu groß gehalten. In vielen Standardkalendern finden sich sehr große Felder für die einzelnen Tage. Wenn dann nicht viel eingetragen werden kann, wirkt die Woche leer und nicht selten überkommt Einen dann das Gefühl, nichts zu tun zu haben und eine gewisse Öde zu verspüren.

Dadurch, dass die Terminfelder in meinem Wochenkalender 2018 klein gehalten sind im Vergleich zu den restlichen Elementen der Wochenübersicht, wirken die Tage schneller gefüllt und unsere Aufmerksamkeit wird positiver gelenkt.

Versuchen Sie dennoch, sich jeden Tag einen „Termin“ einzutragen. Das können neben den Arztterminen, Friseurbesuchen und weiteren Terminen, die durch Dritte vorgegeben sind, auch eigene Termine sein. Planen Sie sich beispielsweise einen Tag ein, an dem Sie eine Freundin oder einen Freund anrufen. Nutzen Sie einen Tag, um Ihr Bett neu zu beziehen. An einem weiteren Tag könnte das Gießen der Blumen anstehen oder das Pflücken eines Straußes im eigenen Garten.

2. Setzen Sie sich Wochenziele!

Der Wochenplaner 2018 bietet gleich oben neben der Monatsübersicht die Möglichkeit, sich drei Wochenziele zu setzen. Wochenziele sind keine einzelnen Termine, sie können aber aus mehreren Terminen bestehen. Ein Wochenziel kann zum Beispiel sein, ein Buch fertig lesen zu wollen. Ein weiteres könnte darin bestehen, sich über ein bestimmtes Thema zu informieren und wiederum ein weiteres Ziel könnte es sein, dass Sie einen Ihrer Kleiderschränke aufräumen und nicht mehr benötigte Kleidung aussortieren.

Stellen Sie etwas fest? Um diese Wochenziele zu erreichen, müssen wiederum kleinere Aufgaben erfüllt werden, die Sie beispielsweise als Termine in die Tagesübersichten eintragen können. Dadurch füllen sich Ihre Tage mit Aufgaben und Aktivitäten und die Frage „Was soll ich bloß heute machen?“ können wir bald streichen. Na, wie fühlt sich das an?

3. Planen Sie Ihre Mahlzeiten!

Wer jeden Tag zu Hause is(s)t und eventuell sogar alleine wohnt, dem fehlt so manchmal die Motivation, sich ein ausgewogenes Mittagessen zu zubereiten. Wenn das Kochen körperlich bereits anstregend ist oder nachlassende Sehkraft oder mangelnder Geruchssinn das Abschmecken und Kochen erschweren, reduzieren Ältere oftmals ihr Mahlzeitenportfolio, was nicht immer im Sinne der Ausgewogenheit von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien geschieht.

Im Wochenplaner 2018 finden Sie jede Woche einen Essensplan. So können Sie bereits am Sonntag eintragen, was Sie in der kommenden Woche zum Mittag essen wollen. Notieren Sie sich Ihre Hauptbestandteile und achten Sie darauf, Fleisch, Fisch, Gemüse und Sättigungsbeilagen ausgewogen auszuwählen. Vermerken Sie auch, an welchen Tagen Sie eventuell auf einen Lieferservice zurückgreifen wollen. Vielleicht essen Sie an einem oder mehreren Tagen bei Angehörigen? Machen Sie an dem jeweiligen Tag eine Notiz dafür. So fällt es leichter, die noch offenen Tage mit eigenen Essensideen auszufüllen.

Ergänzend ist dieser Plan eine gute Basis für Ihren Einkaufszettel!

4. Schlafen Sie gut!

Es gibt Tage, da fühle ich mich richtig müde und habe das Gefühl, seit Tagen nicht richtig geschlafen zu haben. Kennen Sie das auch? Als meine Kinder gerade mal ein paar Monate alt waren, da war ich stets unsicher, ob sie genug schlafen. Dabei habe ich den Tipp bekommen, ein Schlaftagebuch zu führen. Dieses habe ich in den Wochenplaner 2018 für Sie integriert. Sie finden dort für jeden Tag 24 kleine Felder. Eins für jede Stunde des Tages. Malen Sie einfach die Stunden aus, die Sie geschlafen haben und lassen Sie die Felder leer, in denen Sie wach waren. Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Wenn Sie nachts, wie so viele in Ihrem Alter schlaflos sind, dann vermerken Sie dies im Schlafprotokoll, in dem Sie die Felder leer lassen. Tragen Sie auch Ihren Mittagsschlaf und weitere Schlafphasen während des Tages ein. So ergibt sich im Laufe der Woche eine gute Übersicht über Ihre Schlafgewohnheiten.

Schlafen Sie wirklich schlecht? Ist Ihr Schlafrhythmus eventuell zu ungunsten der Nacht verschoben? Ändern veränderte Zubettgehzeiten etwas an der Schlafqualität?

Nehmen Sie das ausgefüllte Schlaftagebuch das nächste Mal zu Ihrem Hausarzt mit. Gemeinsam können Sie Ihre Schlafgewohnheiten überprüfen und gegebenenfalls auch verändern.

5. Trinken Sie genug!

Wenn Sie bereits Leser meines Blogs sind, werden Sie wissen, dass mir besonders wichtig ist, dass Ältere ausreichend viel trinken. Flüssigkeit hilft dem gesamten Körper fit zu bleiben. Gelenke, Muskeln, die Spannkraft der Haut, Körperbalance und auch die Gehirnzellen freuen sich über Wasser, Tee, Säfte, Suppen oder wasserreiche Obst- und Gemüsesorten, ganz unabhängig vom eigenen Alter. Es gibt verschiedene Methoden, Senioren zum trinken zu animieren. Eine davon ist, zu protokollieren, wie viel man tatsächlich trinkt.

Aus diesem Grund befindet sich im Wochenplaner 2018 einen Abschnitt, in dem Sie täglich vermerken können, wie viel Flüssigkeit Sie zu sich genommen haben. Ein Glas soll dabei ca. 250ml entsprechen. Die Gläser können bunt ausgemalt, umkreist oder durchgestrichen werden. Werden Sie hier gern kreativ. Schaffen Sie die acht Gläser pro Tag? Nutzen Sie diese Form der Selbstmotivation!

6. Bewegen Sie sich!

Körperliche Bewegung ist einer der Hauptfaktoren für gelingendes Altern. Wer seinen Körper in Bewegung hält, stärkt seine Muskeln und seinen Geist. Mehrere Studien belegen: „Das Risiko, an koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall oder Diabetes Typ 2 zu erkranken, kann durch körperliche Aktivität deutlich reduziert werden. Bewegung kann Depressionen entgegenwirken und demenziellen Erkrankungen vorbeugen. Auch bereits erkrankten Menschen kann körperliche Aktivität helfen, ihren Gesundheitszustand und damit ihr Wohlbefinden zu verbessern.“

Der Wochenplaner 2018 soll Sie zu körperlicher Aktivität animieren. Dabei steht jeder abgedruckte Turnschuh für 10 Minuten Bewegung, möglichst an der frischen Luft. Wie lange waren Sie heute draußen unterwegs? Durch die Eintragungen können Sie sich gut selbst beobachten und Ihrem Bewegungsdrang etwas auf die Sprünge helfen.

7. Sammeln Sie schöne Augenblicke!

Die zweite Seite einer Wochenansicht im Wochenplaner 2018 widmet sich den Erlebnissen des Tages. Sind Sie auch in dem Alter, in dem scheinbar nichts Tolles oder Aufregendes mehr passiert? Fühlen Sie sich manchmal alt und verspüren keine richtige Freude an Ihrem Alltag? Versuchen Sie es. Schreiben Sie jeden Abend ein schönes Erlebnis des Tages auf. Vielleicht war es ein Anruf, das Erledigen einer Aufgabe, der Besuch eines Bekannten, eine Entdeckung im Garten oder ein schöner Spruch in der Zeitung. Zusätzlich können Sie die Stimmung des Tages mit einem der abgebildeten Smileys dokumentieren.

Ich wünsche Ihnen ein tolles Jahr 2018!

 

Marlis Schorcht

Marlis beschäftigt sich seit 2010 mit dem demografischen Wandel und dessen Folgen für die Gesellschaft und jeden Einzelnen. Ihr Herz schlägt für ein Altern in den eigenen vier Wänden, einen gelingenden Ruhestand und ein glückliches Leben im Jetzt! Sie ist Alter(n)sgestalterin und hilft als Mindset- und Life-Coach bei der Vorbereitung, Planung und Umsetzung des Ruhestandes, sowie bei der Persönlichkeitsentwicklung im Alter. Marlis hat einen Master in Integrierter Gerontologie und ist Diplom-Betriebswirtin. Sie war 13 Jahre lang Projektleiterin von medizinischen Großkongressen und ist seit mehr als 5 Jahren Online-Marketing-Expertin und Coach für Digitale Sichtbarkeit.

Das könnte Sie auch interessieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Close
Close