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Sie trinken zu wenig? Mit diesen Tipps klappt’s besser!

Flüssigkeitszufuhr ist für alle Altersgruppen wichtig. Besonders Menschen ab 65 Jahre sollten darauf achten, ausreichend viel über den Tag verteilt zu trinken! Umso mehr ist es wichtig, Ältere zum trinken zu animieren.

Alle Tipps gibt es jetzt auch gesammelt in einem kleinen Ratgeber. „Endlich mehr trinken – Fit ins Alter mit mehr Flüssigkeit“ hilft Senioren, täglich mehr zu trinken. Dieses kleine Buch gibt es für nur 4,95 € und eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk für Eltern oder Großeltern.

 


Damit die Älteren unter uns die optimale Trinkmenge zu sich nehmen, helfen verschiedene Methoden, die ich gern vorstellen möchte. Diese Methoden sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden, damit sie Wirkung zeigen.

1. Trinken macht glücklicher

Erkennen Sie den positiven Zusammenhang zwischen der Trinkmenge und dem eigenen Wohlbefinden. Wer im Alter ausreichend viel trinkt, fühlt sich fitter und wacher. Zudem arbeitet der Stoffwechsel reibungsloser, die Zellen sind „frisch“ und auch die Haut wirkt glatter. Klingt doch gut, oder?

2. Trinken macht stärker

Erkennen Sie den Zusammenhang von Flüssigkeitszufuhr und Sturzprophylaxe. Ältere, die viel trinken, sind einem geringeren Sturzrisiko ausgesetzt. Die Muskeln und der gesamte Körper arbeiten besser. Sogar das Gehirn freut sich über ausreichend Flüssigkeit und es dankt mit besserer Denk- und Koordinationsleistung. Selbstverständlich ersetzt eine gute Trinkmenge nicht das Training zur Sturzprävention im Alter. Eine wirkungsvolle Ergänzung ist es aber allemal!

3. Trinken gehört dazu

Bauen Sie die Getränkezufuhr stärker in den alltäglichen Tagesablauf ein. Ein Glas Wasser gleich nach dem Aufstehen, ein großes Heißgetränk zum Frühstück, ein Glas Wasser beim Zeitung lesen und so weiter. Verbinden Sie Ihre Alltagsroutinen mit Ihrer Getränkezufuhr. Dadurch wird der Alltag abwechslungsreicher und Sie werden automatisch mehr trinken, da Sie die Situationen mit dem Trinken verbinden.

4. Trinken schmeckt

Erweitern Sie Ihre Getränkeauswahl. Es muss nicht immer Wasser sein. Nutzen Sie die Köstlichkeiten der verschiedenen Saisons. Wasser mit ein paar Stückchen Erbeeren, einem Stängel Pfefferminze, ein paar Scheiben Zitrone oder auch Gurke sind gesunde und leckere Geschmacksgeber. Mixen Sie verschiedene Säfte, zaubern Sie sich einen Smoothie, probieren Sie verschiedene Teesorten. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn Sie auf zuviel Kohlensäure, Zucker und Alkohol verzichten.

5. Trinken muss vorrätig sein

Haben Sie immer genügend Getränke im Haushalt. Der beste Wille nützt nichts, wenn Sie eines Morgens feststellen, dass Sie keine Getränke mehr vorrätig haben. Setzen Sie daher immer ausreichend Getränke auf Ihre Einkaufsliste. Senioren, die nicht mehr selbst einkaufen gehen, sollten dafür sorgen, dass Ihnen stets ausreichend Getränke mitgebracht werden. Nutzen Sie auch wöchentliche Angebote der Supermärkte. Es findet sich sicherlich Platz in der Speisekammer oder dem Keller für etwas Getränkevorrat.

6. Trinken macht Spaß

Verwenden Sie Gläser und Tassen, die mindestens 250ml fassen. Warum? Damit Sie nicht so häufig nachschenken müssen und das Trinken leichter fällt. Ältere haben oft nur kleine Kaffeetassen und Saftgläser. Investieren Sie in schöne Gläser, wiederverwendbare Flaschen und große Teetassen. So macht Trinken noch mehr Spaß.

Natürlich funktionieren nicht alle Tipps bei allen älteren Personen. Sowohl eine individuelle Bedarfsanalyse als auch eine Identifizierung der personellen und externen Determinanten sollte vorweg in einem Interventionsplan aufgestellt werden. Es gibt auch Senioren, die das Trinken regelrecht verweigern. Auch aus Angst vor häufigeren Toilettengängen und der damit verbundenen Sturzgefahr und auch vor Scham aufgrund einer eventuell bestehenden Inkontinenz.  Das sollten jedoch keine Gründe sein, die Trinkmenge zu reduzieren und die Senioren nicht trinken zu lassen.

Dehydrierung aufgrund von Flüssigkeitsmangel im Alter sind häufig Auslöser weiterer körperlicher Beschwerden.

Sowohl Sturzprävention als auch Beckenbodentraining können bestehende Ängste nehmen und sogar zusätzlich das allgemeine Selbstbewusstsein stärken.

Gibt es Hilfsmittel für Senioren zur Erinnerung an das Trinken?

Ja. Analog in Form von Strichlisten zum Beispiel. Oder Sie stellen die erforderliche Anzahl an Gläsern gleich morgens in der Küche bereit. Oder Sie nutzen eine der zahlreichen Apps (Empfehlung folgt).

Trinken im Alter

Folgend ein paar Inspirationen.

  • Wasser
  • Säfte
  • Tee
  • Molke
  • Kefir
  • kaltes Wasser mit Gurkenscheiben
  • Wasser mit Orangenscheiben
  • heißes Wasser mit Pfefferminze aus dem Garten
  • alkoholfreie Mixgetränke
  • Suppen heiß oder kalt

Auch folgende Lebensmittel enthalten viel Flüssigkeit:

  • Gurke
  • Tomate
  • Wassermelone
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Zucchini
  • sogar Feldsalat, Kopfsalat, Eisbergsalat und Chinakohl haben einen hohen Wassergehalt.

Lassen Sie es sich schmecken!

Marlis Schorcht

Marlis beschäftigt sich seit 2010 mit dem demografischen Wandel und dessen Folgen für die Gesellschaft und jeden Einzelnen. Ihr Herz schlägt für ein Altern in den eigenen vier Wänden, einen gelingenden Ruhestand und ein glückliches Leben im Jetzt! Sie ist Alter(n)sgestalterin und hilft als Mindset- und Life-Coach bei der Vorbereitung, Planung und Umsetzung des Ruhestandes, sowie bei der Persönlichkeitsentwicklung im Alter. Marlis hat einen Master in Integrierter Gerontologie und ist Diplom-Betriebswirtin. Sie war 13 Jahre lang Projektleiterin von medizinischen Großkongressen und ist seit mehr als 5 Jahren Online-Marketing-Expertin und Coach für Digitale Sichtbarkeit.

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